Autos / Oldtimer

Es gibt in Grunde genommen genau zwei Möglichkeiten sein Auto zu einer Geldanlage beziehungsweise zu einer Wertanlage zu machen. Die eine Möglichkeit wäre sein Auto mit Etiketten und Tatoos verschiedenster Firmen und Unternehmen vollpicken zu lassen, die andere Möglichkeit wäre sein Liebhaberauto so

wenig wie möglich auszufahren und es in Zukunft zu einem Oldtimer werden zu lassen. Allerdings wird ein Auto erst ab zirka 25 Jahren als ein Oldtimer bezeichnet, somit wäre diese Option eher für Autoliebhaber angebracht. Natürlich muss man auch dazu sagen, dass es sich finanziell sicher erst ab einem Alter von 40-50 Jahren auszahlt sein Auto beziehungsweise seinen Oldtimer zu verkaufen. Wer sein Auto später nicht verkaufen möchte, kann es auch gezielt für Oldtimer Rallyes vermieten oder man gibt seinen Porsche Langzeitmiete für ein Museum. Es gibt genug wohlhabende Leute und auch Firmen, die es sich gern ein paar Tausend Euro kosten lassen z.B. einen alten Lamborghini oder Ferrari mieten zu können und sich damit zu repräsentieren. Man sollte sich unbedingt sehr gut informieren, welche Modelle das Zeug zu einer Rarität haben, denn nicht jedes Automodell nimmt mit zunehmendem Alter an Wert zu. Hierfür, sowie für die Kenntniss möglicher bekannter Mängel bzw Schwachstellen bei dem jeweiligen Fahrzeugtyp, sollte man unbedingt vorher so viele objektive Auto Testberichte lesen und für sich auswerten. Welche Mängel kann man selbst beheben, was kommt im Laufe der Jahre an Unterhaltskosten und Versicherung und welche Bauteile gibt es später noch zu kaufen?

Die zuerst genannte Möglichkeit zahlt sich finanziell gesehen so eher aus als die zweite Option. Hier kommt es allerdings natürlich auch auf das Alter des Autos an, und auch in welcher Verfassung das Auto noch ist, beziehungsweise was es für eine Automarke ist, welcher Typ und natürlich wie sehr es die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zieht. Natürlich kommt es auch darauf an, ob nun die komplette Karosserie voller Autotatoos ist, oder nur die Heckscheibe oder der Heckspoiler beklebt ist. Aber man muss dazu sagen, dass manche Unternehmen für ein schönes, neues und komplett tatoowiertes (verpicktes) Auto gar nicht so wenig zahlen. Mit einem Betrag von zirka 200-300 Euro pro Monat kann man hier schon rechnen. Hat hingegen nur die Heckscheibe ein Firmenlogo, so zahlt es sich finanziell kaum aus so einen Vertrag mit diversen Firmen einzugehen.

Somit, noch einmal kurz zusammengefasst: Für Autoliebhaber, welche ihr Auto wirklich auch hegen und pflegen, es langfristig haben und auch später noch einen Sack voll Geld herausholen möchten, wäre es zu empfehlen das Auto 40-50 Jahre zu behalten und es nachher zu verkaufen.

Vorteile: man bekommt in einigen Jahrzehnten eine Menge Geld für sein Auto, eventuelle Hobbytätigkeit

Nachteile: jahrelanges hegen und pflegen des Autos, benötigter Platz (bei mehreren Autos könnte das ein Probelm darstellen, eher nur für Autoliebhaber gedacht

2.Option - Autotatoos: Sicherlich keine schlechte Möglichkeit sich ein bisschen Geld nebenbei zu verdienen, doch sollte man sein Auto nur als Gebrauchsgegenstand ansehen. Für Autoliebhaber eher weniger empfehlenswert.

Vorteile: wenn man Glück hat verdient man sich schnell ein bisschen etwas im Monat dazu, man könnte teilweise sogar seine Spritkosten und Versicherungskosten decken, monatliche Auszahlung

Nachteile: Unternehmen welche viel für so eine Tätigkeit zahlen sind schwer zu finden, ständige Pflege ihres Autos (da es ja eine "Nachricht" vermitteln soll), ständige Überprüfung der auftraggebenden Unternehmen