Aktien
Wenn sich ein Kunde für eine Geldanlage entscheidet, dann sollte diese möglichst einen hohen Ertrag einbringen. Dies bedeutet, dass sich das angelegte Geld innerhalb von kurzer Zeit stattlich erhöht, ohne weitere Mitarbeit des Kunden. Mit dem Kauf von Aktien ist diese Möglichkeit gegeben, da die Alternativen auf dem Finanzmarkt
nicht so einen hohen Ertrag einbringen. Festgelber bieten dem Kunden zwar eine hundertprozentige Sicherheit, aber zum aktuellen Zeitpunkt keinen sehr hohen Zinssatz. Der Zinssatz variiert zwar, aber ohne große Bewegung nach oben. Ebenso sieht die Situation bei festverzinslichen Wertpapieren aus, die häufig als Rentenabsicherung genommen werden. Auch der Kauf von Immobilien ist für die schnelle Vermehrung des Geldes sehr unattraktiv.
Die höchste Rendite versprechen die Aktien. Diese Form bietet sich als langfristige Geldanlage, z.B. für die Rentenabsicherung, an. Beim Kauf von Aktien erwirbt der Kunden Anteile an einem Unternehmen, einer sogenannten Aktiengesellschaft. Mit dem Geld, das der Kunde für die Aktien ausgibt, ist dieser an der Firma beteiligt. Er erhält für seine Aktien ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Je mehr Aktienanteile ein Kunde erwirb, desto größer ist sein Einfluss auf die Unternehmensführung. Mit dem Geld, das durch den Aktienverkauf eingenommen wird, kann ein Unternehmen in die Zukunft investieren.
Wenn das Unternehmen, von dem die Aktien gekauft wurden, Gewinne in einem Jahr erwirtschaftet, dann werden an die Anleger Dividenden ausgezahlt. Dies passiert einmal im Jahr und die Höhe hängt von den Gewinnen ab. Des Weiteren schlagen sich die positiven Zahlen auch im Aktienkurs nieder.
Erwirtschaftet das Unternehmen aber keinen Gewinn, sondern nur Verluste, dann erhält der Anleger auch keine Dividende. Des Weiteren sinkt auch der Aktienkurs. Es ist auch möglich, dass der Kunde sein komplettes Geld verliert, wenn das Unternehmen Insolvenz anmelden muss.
Bei der Wahl einer Aktie ist es wichtig zu wissen, wie das Unternehmen in den letzten Jahren gearbeitet hat, damit der Aktienkurs weiter stabil bleibt. Dies hat zum Vorteil, dass es eher zu einem Kursgewinn, als zu einem Kursverlust kommt. Die Kursentwicklung kann anhand von Charts, die es zum Beispiel im Internet gibt, erkannt werden.
Die Geldanlage in Aktien sollte auf jeden Fall für mindestens zehn Jahre erfolgen. Aus der Vergangenheit kann sich ableiten lassen, dass sich Verluste innerhalb dieser Zeit wieder ausgleichen. Die Rendite bei Aktien liegt durchschnittlich bei 6%-9%.
Wenn der Kunde sich für den Kauf von Aktien entscheidet und trotzdem das Risiko minimieren möchte, dann sollten Aktien von Unternehmen aus dem DAX gekauft werden. Die so genannten Blue Chips weisen geringe Kursschwankungen als andere Aktien auf, dies senkt das Risiko. Im DAX sind große deutsche Unternehmen vertreten, die auch kurzfristige Umsatzeinbußen durch das hohe Grundkapital ausgleichen können. Kleinere Firmen, die sich Nebenwerte nennen, sind deutlich risikoreicher.
Vorteile:
hohe Rendite (6%-9%)
direkter Einfluss auf die Unternehmensführung
Dividenden werden einmal pro Jahr gezahlt (Höhe variiert)
Aktienkurs steigt mit Gewinnen
Entwicklung der letzten Jahre kann abgerufen werden
Aktien von DAX-Unternehmen minimieren das Risiko
Nachteile:
trägt auch die Risiken von Unternehmensentscheidungen mit
z.T. unübersichtliche Geldratgeber im Internet
es muss im Jahr nicht zu einer Dividendenauszahlung kommen
Aktienkurs sinkt bei Verlusten
kompletter Geldverlust durch Infsolvenz möglich
Aktien von kleinen Firmen sind risikoreicher